Erlabrunn in Finanznöten

Erlabrunn. Die Gemeinde Erlabrunn kämpft darum, einen soliden Haushalt aufzustellen. Wie zur ersten Lesung des Haushaltes am Donnerstag deutlich wurde, fehlen dem kleinsten Ort des Landkreises 23.000 Euro, um die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes in Balance zu bringen. Während die Gemeinde in den Vorjahren immer in den Sparstrumpf gegriffen hatte, ist nun damit Schluss: Die Rücklage ist nunmehr fast aufgebraucht.

"Die Gemeinde hat in den letzten Jahren von der Substanz gelebt", sagte Gemeinderat Alexander Krauß (CDU). Allein im laufenden Jahr sei die Rücklage um 139.000 Euro geschmolzen. Vor dieser Entwicklung habe er schon vor Jahren gewarnt. Nun stehe die Gemeinde mit dem Rücken zur Wand, so Krauß. Bis auf Baumaßnahmen, die vollständig gefördert würden, könne sich die Gemeinde nichts mehr leisten.

Eine positive Nachricht am Rande: In einem leer stehenden Geschäft in der Ortsmitte wird sich laut Bürgermeister Harald Wilhelm die Drogeriekette Schlecker ansiedeln.

(18.12.03)

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