Gemeinderat vertagt Entscheidung über Fusion

Erlabrunn. Der Erlabrunner Gemeinderat hat zu seiner Sitzung am 26. Oktober die Entscheidung über ein Zusammengehen mit Breitenbrunn und Rittersgrün verschoben. Da Unklarheit über die Begriffe "Eingemeindung" und "Einheitsgemeinde" herrschte, wird sich das Ortsparlament nunmehr am 2. November mit der Erklärung befassen.

Gemeinderat Alexander Krauß (CDU) sprach sich erneut für ein Zusammengehen mit Breitenbrunn und Rittersgrün aus. Die neue Gemeinde solle jedoch keinen Kunstnamen erhalten. "Das würde die gewachsenen Identitäten zerstören", so Krauß. Bürgermeister Harald Wilhelm hatte einst die Namen "Rittersbrunn" und "Gemeinde Rabenberg" ins Gespräch gebracht.

Krauß wies darauf hin, dass der neue Ortsname in jeder Adresse - und somit auch im Personalausweis - eingetragen würde. Für Touristen und Besucher des Krankenhauses wäre ein Ort mit einem künstlichen Namen nur schwer zu finden.

Falls die drei Gemeinden Erlabrunn, Breitenbrunn und Rittersgrün sich nicht zu einem gemeinsamen Weg entscheiden, werden die Erlabrunner Bürger am 16. Januar 2005 einen neuen Bürgermeister wählen. Der Gemeinderat legte diesen Termin fest, weil Bürgermeister Wilhelm das 68. Lebensjahr erreicht.


(27.10.04)

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