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Erlabrunn, 9.4.02. Bis zu 60 Behinderte und sozial Benachteiligte sollen im ehemaligen Rehab-Gebäude eine Beschäftigung finden. Hierzu will die Arbeiterwohlfahrt einen Integrationsbetrieb gründen. Dies erfuhren die Gemeinderatsmitglieder zu ihrer Sitzung am 9. April.
Bislang sind 14 Behinderte in Erlabrunn angestellt. In der Montage wird Holzspielzeug und Luftpumpen zusammengesetzt. Außerdem wird eine Wäscherei im Kellergeschoss betrieben. Ein Kunde: das Hotel "Alte Schleiferei". Im Juni soll dann die Nähstube nach Erlabrunn verlegt werden.
Nach einer Anlaufzeit von drei Jahren soll der Betrieb selbständig arbeiten und allein über die Runden kommen. Dann sollen in der ehemaligen Rehab dauerhaft zwischen 10 und 15 Behinderte arbeiten. Am 1. Oktober des vergangenen Jahres hatte das Projekt auf ABM-Basis begonnen. Die Initiative wird vom Arbeitsamt gefördert.
Für die Zukunft hat sich die Arbeiterwohlfahrt viel vorgenommen. Die mögliche Palette der Arbeiten ist bunt: Nieten und Schrauben, Metallschleifen, Auftrag von Korrossionsschutz, Bahnsteigreinigung, Beseitigung von Wildwuchs, Hausmeisterdienste und Wäschereinigung. Auch ein Call-Center ist im Gespräch. Arbeitskräfte sollen zeitweise an andere Firmen ausgeliehen werden, zum Beispiel als Reinigungskräfte.
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