Verkehrsanbindung nach Tschechien

Aue. Die Wirtschaftsregion Chemnitz - Zwickau strebt nach einer besseren Straßenverbindung zur Tschechischen Republik. In einem Thesenpapier zur Einbeziehung des Westerzgebirges in die Wirtschaftsregion vom Herbst 2000 heißt es: "Eine der wichtigsten Maßnahmen für die Wirtschaftsregion zur Integration des Landkreises Aue-Schwarzenberg und selbstverständlich auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Teilregion Aue-Schwarzenberg ist die Verbesserung der Anbindung an das überregionale Straßennetz (Bundesautobahn) und aus Sicht der Gesamtregion die Schaffung einer schnellen Verbindungsachse nach Tschechien. Letzteres setzt die Schaffung eines leistungsfähigen Grenzübergangs für den PKW-, Bus- und gewerblichen Verkehr (beispielsweise bis 7,5 t) voraus."

Zwei Planungsoptionen gebe es: eine neue Straße von Schneeberg über Eibenstock zur Bundesgrenze sowie von Aue, Schwarzenberg über Erlabrunn zur Bundesgrenze. Der Landkreis Aue-Schwarzenberg solle federführend für die Kooperationsbemühungen der Wirtschaftsregion mit Tschechien zuständig sein, so das Papier.

Eine bessere Verkehrsanbindung des Westerzgebirges solle außerdem über folgende Projekte erfolgen: Autobahnzubringer von Aue zur A 72 (Anschlussstelle Hartenstein), Ortsumgehung Aue (B 101/B 169), Ortsumgehung Lauter (B 101) und Ortsumgehung Schwarzenberg.

(27.4.01)
Quelle: Strategie und Konzept für eine erfolgreiche Integration des Landkreises Aue-Schwarzenberg in die WIREG Chemnitz-Zwickau

Die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau im Internet: www.chemnitz-zwickau.de

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